Einige Kolleginnen und Kollegen fassten an einem Winterabend kurz vor der Fasnacht des Jahres 1990 in der damaligen «Spinnä»-Bar den Entschluss, eine Guggenmusik zu gründen. Die Gründungsversammlung mit dreissig Personen fand bereits kurze Zeit später statt. Da man auf der Suche nach einem geeigneten Probelokal in Seedorf fündig wurde und es zu diesem Zeitpunkt in Seedorf noch keine eigentliche Guggenmusik gab, entschloss man sich den Verein in Seedorf anzumelden.
Die Gründungsversammlung änderte den voreilig gewählten Namen «Spinnä-Guggä» in «Riesbodäfäger». Mit dem gewählten Namen wollte man symbolisieren, dass die Mitglieder der Guggä aus verschiedensten Gemeinden des unteren Reusstals stammten. Schon bald wurde festgestellt, dass die Schreibweise des Namens nicht den Richtlinien des Urner Mundartwörterbuches entsprach. Jedoch konnte man sich erst im Jahre 2002 dazu entschliessen diesen Makel zu beheben und die korrekte urnerische Schreibweise «ryyssboodäfääger» zu verwenden. «ryyssboodä» wird im Urner Dialekt die Reuss-Ebene genannt. Ein «fääger» ist gemäss Urner Mundartwörterbuch ein lustiger Kerl.
Die musikalische Ausrichtung entwickelte sich von anfänglichen Guggenklassikern, Stimmungs- und Schunkelliedern zu den heute grossmehrheitlich dargebotenen Hits der modernen Unterhaltungsmusik aus Pop und Rock. Besonderes Augenmerk wird dabei auf mehrstimmige Arrangements gelegt.
Meilensteine:
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06. April 1990
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Gründung
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24. Januar 1991
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Erster öffentlicher Auftritt in Engelberg
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März 2000
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Teilnahme am Carnaval de Nice (Frankreich)
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Februar 2002
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Teilnahme am Rosenmontagszug in Köln (Deutschland)
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März 2003
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Teilnahme am Carnavale di Viareggio (Italien)
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März 2004
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Teilnahme am Carnaval de Nice (Frankreich)
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